Juni 2021

Im Juni hatten wir zwei Wochen Urlaub. Den hatten wir extra so geplant, dass wir verschiedene Rosarien und Rosengärten besuchen können, während die Rosen in voller Blüte stehen. Leider hat die Natur aber dieses Jahr durch den späten Kälteeinbruch etwa einen Monat Verspätung, so dass erst ganz wenige Rosen blühten und wir auch nur wenige Ausflugsziele besucht haben. 
Wir waren hier:


Im Rosarium Uetersen (siehe Foto) blühte fast noch nichts, außer den Rhododendren. Die meisten Rosen sind vor der Blüte nicht besonders ansehnlich, finde ich, so dass dieser Besuch eher enttäuschend war. Quasi um die Ecke in Uetersen ist auch Rosen Tantau, die aber leider aus Angst vor Corona keinen Hofverkauf anbieten, so dass wir auch dort nicht fündig wurden.
Bei Kordes lief zwar der Verkauf, allerdings waren Blüten auch hier eher Mangelware und der Schaugarten ebenfalls eher enttäuschend.

Am Ende der zweiten Urlaubswoche haben wir uns dann ins Auto gesetzt und sind nach Sangerhausen in Sachsen-Anhalt gefahren. Dort ist das Europa-Rosarium, ein riesiger Park voller - logisch - Rosen. Wir hatten gehofft, dass dort im Süden die Rosen bereits weiter sind als hier im Norden. Etwas besser war es auch, aber immer noch eher dezent, um es gelinde zu sagen.
Es war unheimlich heiß an dem Tag, und als wir bei einem Eistee auf der großen Terrasse in der Caféteria saßen, sagte am Nebentisch jemand: "In zwei Wochen steht hier alles in voller Blüte - das ist so sagenhaft schön, das glaubst du nicht!" Super... Wir hoffen nun, dass wir nächstes Jahr ein besseres Timing hinbekommen.

Schön grün...

Viele, viele Knospen.

Im Schatten war es auszuhalten.

Fleißig Geld ausgegeben für den Garten  haben wir trotzdem im Urlaub: Wir waren bei meinem geliebten Pflanzenhof Eggert in Vaale und haben das Auto vollgeladen (diesmal das Auto von meinem Mann, weil mein Jimny gerade stillgelegt ist, denn ich fahre nun im Sommer einen Roadster, der als Transportmittel für Ladungen von Pflanzen absolut ungeeignet ist). Wir haben Pflänzchen für den Gemüsegarten erstanden und einige neue Stauden sowie ein paar Sommerblumen. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Schlenker zur Gärtnerei Rohse in Ottenbüttel gemacht und noch ein paar Blümchen mehr gekauft.
Wir haben zwei Tage gebraucht, um alles einzupflanzen...

Eine Wagenladung Pflanzen.

Viiiiel zu pflanzen!

Ein paar Kräuter, Sellerie und Mangold.

Gestreifte Veilchen!

Kunterbunt auf Waschbeton - so ganz glücklich bin ich damit nicht.

Wiesenmageriten - süß!

Noch süßer: Löwenmäuchen.

Zwei Pfingstrosen haben wir nun auch - in weiß.

Bei uns im Garten blühen mittlerweile aber auch schon alle Rosen. Die große Hitze und die Trockenheit haben unserer 'Golden Celebration', die wir letztes Jahr im Topf gekauft hatten, sehr zugesetzt, und der starke Regen mit dem Temperatursturz in den letzten Tagen war sicherlich auch nicht optimal, aber unterm Strich geht es den Rosen gut. Vor allem die Frühjahrspflanzung am Zaun zur Straße macht sich ausgezeichnet, was mich besonders freut. Ich hätte eigentlich den Boden vor dem Setzen der Rosen verbessern müssen, und dort, wo viel Sand ist, schwächeln die Englischen Rosen auch ein wenig. Zum Glück war der Maulwurf fleißig, so dass ich die gute Erde aus den Maulwurfhügeln um die Rosen verteilen konnte, was ihnen sicherlich gut tut.

Englische Rose 'Golden Celebration' vor der großen Hitze.

Englische Rose 'William Shakespeare'.

Kletterrose 'Moonlight' von Kordes.

'New Imagine' - unsere neueste Errungenschaft vom Vierländer Rosenhof.

Historische Rose 'Penelope', eine Moschata-Hybride.

'William Shakespeare', daneben die gestreiften Veilchen und blaue Gänseblümchen.

Englische Rosen 'St. Swithun', 'William Shakespeare' und 'Golden Celebration' sowie die beiden Moschata-Hybriden 'Penelope' und 'Queen of the Musk' - und ein verbrannter Rasen.

Nach dem starken Regen habe ich diese Blüten der 'Augusta Luise' ins Haus gerettet, die draußen eher traurig am Strauch hingen.

'Friesia' von Kordes, eine meiner absoluten Lieblingsrosen - sie duftet unvergleichlich.

'Constanze Mozart', ebenfalls von Kordes, kommt nun auch so langsam.

'Golden Celebration' nach der Hitze und dem Regen - plötzlich blassgelb und rosa.

Das ist natürlich keine Rose, sondern ein wunderschöner lila Mohn, der ganz von selbst kam.

Mai 2021

Jetzt ist es sicher: Alle Pflanzen haben überlebt. Es hat sich sogar eine Narzisse nach oben durchgekämpft (und direkt daneben eine Distel, aber wo Licht ist, ist auch Schatten...). Die Narzissen hatte ich letztes Jahr in den Körben vorm Haus, als wir noch keinen Zaun zur Straße hatten, damit nicht immer alle über unseren Weg fuhren. Als sie abgeblüht waren, hatte ich sie im Schuppen in einen leeren Blumentopf gelegt, um sie bei Gelegenheit einzupflanzen. Das geriet dann irgendwie in Vergessenheit, und im März/April wollte ich sie eigentlich entsorgen, sah dann aber, dass einige keimten. Ich habe sie dann im Vorgarten um den Zierapfel herum gepflanzt. Als wir dann die Rosen setzten und nicht wussten, wohin mit den ganzen Grassoden, habe ich einige davon um den Zierafpel herum gelegt. Die Soden sind ratzfatz angewachsen (funktioniert also auch, wenn man den Boden gar nicht vorbereitet...), und ich war davon ausgegangen, dass die Narzissen, wenn sie denn überhaupt etwas geworden wären, nun deshalb nicht durchkommen. Aber eine hat es tatsächlich geschafft. Die Natur ist wunderbar!

Der Zierapfel blüht schon jetzt ganz schön üppig, und ich freue mich jetzt schon auf die vielen roten Mini-Äpfelchen im Herbst.

Die Blüten noch einmal aus der Nähe. Wunderschön, oder?

Auch die Clematis montana auf der linken Seite am Zaun hat schon fleißig Blüten angesetzt...

... und die auf der rechten Seite ebenfalls, aber sie investiert zunächst mehr ins Längenwachstum.

Hier fangen die Clematis (leider weiß ich die Sorte nicht mehr), rechts im Bild, und die Kletterrose 'Jasmina' bereits an, ineinander zu wachsen. Ich denke, in ein, zwei Jahren werden sie bereits einen ganzen Teil des Zauns bewachsen haben.

Die Edelrosen 'Augusta Luise' habe ich ein wenig vom üppigen Wildkräuter-Wuchs befreit. Die Kamille habe ich stehengelassen - ich vermute, die beiden sehen nachher hübsch zusammen aus.

Kletterrose 'New Dawn' hat mich mit ihrem Breitenwachstum überrascht. Ich freue mich über das üppige, glänzende Laub und bin gespannt, ob sie es dieses Jahr auch schon schafft, in die Höhe zu wachsen.

Unsere 'Golden Celebration' hat sehr helles Laub, und ich frage mich, ob sie bereits etwas Dünger braucht, obwohl sie ja erst im Herbst gepflanzt wurde (wir hatten sie im Sommer blühend im Topf gekauft, und ich hatte mich ewig nicht entscheiden können, wo ich sie hinpflanzen möchte). Sie hat als erste Rose bei uns eine Knospe, oben links zu sehen. In dieser Ecke des Gartens wächst ein Meer von Pflanzen mit kleinen, weißen Blüten. Was das für ein Kraut ist, weiß ich nicht. Es lässt sich aber sehr leicht herausziehen, so dass es die anderen Pflanzen nicht überwuchert. Wobei ich es ganz hübsch finde.

Die beiden Ziersalbei-Stauden haben auch bereits fleißig ausgetrieben. Die anfangs noch sehr kalten Nächte haben sie überhaupt nicht beeindruckt.

Apfel 'Alkmene': Noch keine Blüten zu sehen... Ich vermute allerdings auch nicht, dass die Apfelbäumchen schon im ersten Jahr blühen. Ich freue mich bereits riesig darüber, dass sie beide den Winter überstanden haben und offenbar gut angewachsen sind.
Die Brautspiere im Hintergrund mit dem schönen Honigduft fängt langsam schon an, abzublühen, ist aber immer noch schön.

April 2021

Diesen Monat ist wieder ein bisschen etwas passiert: 
Wir haben unsere Pergola bekommen und müssen nun schauen, wie wir sie bestmöglich als Sonnenschutz nutzen können. Mein Plan war eigentlich gewesen, sie bewachsen zu lassen mit einer Ramblerrose, wildem Wein oder auch Schlingknöterich, aber wie sich herausgestellt hat, schwebt meinem Mann eine Lösung aus Stoff vor. Ich könnte mir auch gut vorstellen, oben so eine Strohmatte zu legen, wie wir sie als Sichtschutz hinter der Mädchenterrasse haben. Mal sehen, wie wir uns da entscheiden.
Ansonsten erwacht die Natur, und alle Gehölze und Stauden haben den Winter gut überstanden und treiben fleißig Blätter und teilweise auch schon Blüten.

Am letzten April-Wochenende habe ich nun endlich auch die Hortensie eingepflanzt, die es im letzten Jahr irgendwie nicht aus dem Topf geschafft hatte. Sie hatte riesige Blütenbälle, und ich wusste die ganze Zeit nicht, ob ich sie überhaupt leiden mag oder eher nicht. So hatte ich sie "vergessen" und überhaupt nicht damit gerechnet, dass sie den Winter im Topf überstehen würde. Hat sie aber, und nun steht sie im Beet und kann nach Herzenslust austreiben sozusagen. Blühen wird sie dieses Jahr wohl nicht, denn ich habe gelernt, dass Hortensien am zweijährigen Holz blühen, und da ich die alten Triebe alle entfernt habe, damit sie schön buschig austreibt, wird sie halt eine Blüh-Saison aussetzen. 

Dafür müsste aber die Bauernhortensie dieses Jahr blühen, die im Schattenbeet steht. Sie hatte letztes Jahr, als wir sie gekauft hatten, Blüten vermissen lassen, treibt aber am alten Holz schön neu aus. Ich bin gespannt!

Die Rosen sind hoffentlich alle angewachsen. Bei denen, die ich an der Straße gesetzt hatte, bin ich mir teilweise nicht sicher, aber ich hoffe, dass sie alle noch kommen. Die Rosen vom letzten Jahr sind fit und haben teilweise schon ordentlich Laub. Von den Kletterrosen am Katzenzaun hat 'Moonlight' die größten Fortschritte gemacht. Die kleine 'Friesia' im Kübel wird sicherlich als erste blühen - sie hat wunderschönes, glänzendes, üppiges Laub. Das wird sicherlich nicht so bleiben, denn diese Sorte ist ja leider recht anfällig für Sternrußtau.

Auch die diversen Clematis sind gestartet, und ich bin sehr gespannt, wie hoch sie dieses Jahr werden. Faszinierend finde ich, wie sie sich völlig selbständig um die Doppelstabmatten winden und sich mit ihren Blattstielen daran festhalten.

Etwas weiter ist der Zierapfel im Vorgarten, der schon ziemlich grün geworden ist und bei dem sich nun zaghaft erstes Rosa zeigt (Foto folgt im Mai).

Im März hatte ich ja noch einige Stiefmütterchen und Hornfeilchen in das Beet am Katzenzaun gesetzt, die alle wunderbar angewachsen sind und fleißig blühen - offenbar gibt es hier nicht so eine schreckliche Schneckenplage wie in Hamburg (toi toi toi). Leider hatte ich vergessen, wo ich Storchschnabel gepflanzt hatte, von dem nach dem Winter gar nichts mehr zu sehen war. Nun kommt er wieder, und die weißen Stiefmütterchen müssen sich irgendwie mit ihm arrangieren...

Auch das sog. Unkraut ist wieder am Durchstarten. Wir haben jetzt einen sog. Grubber, mit dem ich die Erde auflockern kann, so dass sich die Pflanzen besser auszupfen lassen. Ich habe aber schon jetzt wieder das Gefühl, der Lage nicht Herr zu werden. Wir müssen dringend Stauden und Bodendecker kaufen oder auch bestellen und pflanzen, damit wir den Boden möglichst zügig bedeckt bekommen. Ich vermute, es wird mal wieder Zeit für ein Telefonat mit Fa. Eggert. :)

Am vorletzten Wochenende war ich leider krank, so dass mein Mann die Handvoll Kartoffeln aus dem Supermarkt, die wir im Kühlschank vergessen hatten und die ich zum Vorkeimen ans Fenster gelegt hatte, in die Erde bringen musste - die allererste Pflanzung im Gemüsegarten!
Die Planung des Gemüsegartens ist genau wie die Planung der Rosen am Zaun zäh wie Kaugummi, weil ich mich aus unerfindlichen Gründen kaum dazu aufraffen kann, mich darum zu kümmern. Immerhin habe ich ein Buch zu dem Thema gekauft und auch angefangen, es zu lesen...
Was mich besonders freut: Unsere beiden Apfelbäumchen sind nicht tot, sondern fangen nun an, Blätter zu entwickeln. Ich bin sehr gespannt, ob es auch schon Blüten geben wird!

Ach ja, und der absolute Hammer: Dorle hat sich mit dem Nachbarskater angefreundet. Der Schwarze ist ein alter Haudegen, der wohl tatsächlich in seinem Leben schon viele Artgenossen das Fürchten gelehrt hat und auch unseren Plumbum durch seinen bloßen Anblick in Angst und Schrecken versetzt hat. Im März-April hat sich bei den Katzen irgendetwas verändert. Plumbum läuft nicht mehr panisch ins Haus, sondern bleibt sitzen, und Dorle hatte kürzlich ein erstes konspiratives Treffen mit dem Alten, der gerne ab und zu auf die Betonmauer springt.

März 2021,

2. Hälfte

Am Samstag war Rosenpflanzen angesagt. 27 Rosen hatte ich bei Schultheis bestellt. 
Dafür mussten wir allerdings erst einmal einen Teil des Rollrasens vor dem Zaun entfernen. Das Abstechen und Hochnehmen hat zum Glück mein Mann erledigt - dafür fehlte mir bereits die Kraft, was erschreckend ist... Ich habe dann die Grassoden weggeschleppt und, nachdem die Tonne voll und die Erde rund um den Zierapfel bedeckt war, am Haus aufgestapelt.
Auch beim Buddeln der Pflanzlöcher musste ich leider passen, vor allem im hinteren Gartenteil - ich hatte doch zu viele Rosen bestellt, so dass noch etwa 10 Stück übrig belieben, zumal wir nun zwischen Pforte und Carport doch erst einmal keine Rosen gesetzt haben wegen der Gullideckel. 
Früher standen auf unserem Grundstück überall Gehölze und Nadelgehölze. Deren Wurzeln sind immer noch in der Erde und fühlen sich für mich wie Steine an. Nicht zu glauben, wie anstrengend Gartenarbeit ist! 
Ich habe nur das Gras weggeräumt, die Rosen sozusagen vorbehandelt, in die Erde gebracht, festgetreten, gewässert und angehäufelt. 
Allerdings ist dieses Gefühl, nach getaner Arbeit mit einem Kaffee und etwas Süßem auf dem Sofa zu sitzen, viel schöner als den ganzen Tag auf dem Sofa zu sitzen... ;)

Am Sonntag war ich körperlich betrachtet aber leider ein Wrack. Mein Rücken versagte völlig den Dienst, und ich konnte mich kaum vom Sofa erheben. Muskelkater auch in den Armen und in den Beinen, wirklich unglaublich - von den drei Stündchen Gartenarbeit!
Aber das Ergebnis lässt hoffen, dass wir bald einen hübsch bewachsenen Gartenzaun haben. 
Ich habe mich übrigens für die bunte Variante entschieden und die fünf verschiedenen Rosen durcheinander gepflanzt - hoffentlich geht das Farbkonzept auf!
Ich bin sehr gespannt, welche Rosen sich besser entwickeln: Die Containerrosen vom letzten Sommer, die im Herbst wurzelnackt gepflanzten Rosen oder die jetzt im Frühjahr wurzelnackt gepflanzten Rosen.
Hinten direkt am zukünftigen Gemüsegarten (um den muss ich mich wohl nun auch langsam kümmern) habe ich zwei Rosen zusammen in ein Loch gesetzt. Bei einer fehlte das Etikett, aber ich hoffe, dass es dieselben Sorten sind.

März 2021, 

1. Hälfte

So langsam erwacht die Natur wieder. Wir hatten kürzlich noch einmal eine richtig kalte Phase mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Ich habe mir Sorgen um unsere frisch gepflanzten Sträucher, Bäume und Rosen gemacht. 

Ich kann nicht beurteilen, wie es den Sträuchern geht, aber die Rosen machen alle einen sehr guten Eindruck. Sogar 'Friesia', die zwar auf den ersten Blick tot aussieht, aber bei genauerem Hinsehen lauter rote Blattknospen hat. Juhuu!!!

'Friesia' hat den Winter im Topf überstanden - ohne Winterschutz, einfach so. Ich bin ja kein Freund davon, Pflanzen einzupacken, deshalb müssen meine es so schaffen bzw. wenn sie es nicht schaffen, sortieren sie sich sozusagen selbst aus. Das klingt zwar hart, ist aber im Grund ja das, was die Natur auch tut.

'Friesia' aus der Nähe - es ist Leben drin!!

Auch 'Jasmina' treibt schon Blätter.

Auch die Brennnesseln haben den Winter gut überstanden... Noch sind sie sehr klein und lassen sich relativ gut ausgraben, wobei sich herausstellt, dass sie ganz schön tief wurzeln. Ich lasse immer auch ein paar stehen, weil die Raupen vom Pfauenauge Brennnesseln fressen und ich diese wunderschönen Schmetterlinge gerne unterstützen möchte.

Unser Rasen sieht nicht so toll aus, und zwar auf beiden Seiten. Er hat überalle Löcher. Ich weiß nicht, warum und ob das schlimm ist. Ich werde einmal bei Fa. Eggert nachfragen deswegen.

Mein Mann war auch fleißig und hat einen Nistkasten angebracht und eine Lampe über der Schuppentür aufgehängt. Strom gibt es noch nicht - es gestaltet sich schwierig, einen Elektriker zu finden.

Meine geliebten Hornfeilchen haben auch schon Einzug gehalten.

Und ich habe ENDLICH Rosen bestellt, und zwar bei Schultheis, aber erst einmal nur für vorne am Zaun. 
Die Englische Hagebuttenrosenhecke ist es allerdings nicht geworden, sondern eine eigene Zusammenstellung, die aber ganz ähnliche Sorten beinhaltet.

Januar 2021

Neues Jahr, neues Glück... 
Diesen Monat hatten wir das erste Mal Schnee im neu angelegten Garten, und eines Tages standen zwei Männer aus Christians Team vor der Tür, um unsere beiden Standard-Gulli-Deckel durch zwei schönere Deckel (einen mit Windrose und einen mit Landeswappen) zu ersetzen und um die überzähligen Steine abzuholen. An diesem Tag war es sehr regnerisch, so dass der Rasen etwas gelitten hat, aber ich denke mal, er wird sich erholen. 

Darauf, wie sich der Rasen entwickelt, bin ich ohnehin sehr gespannt, denn er hat aktuell hier und da komische Löcher, wo das Gras anscheinend weggefault ist. Vielleicht hatten wir tatsächlich einfach zu viel Regen - aber ganz ehrlich: Wenn der Rasen das nicht abkann, dann werden er und ich nicht glücklich miteinander werden... 

Ansonsten habe ich mir nun noch den aktuellen Katalog von Rosen Tantau bestellt. Das Unternehmen ist wie Kordes hier aus der Gegend, und auch Tantau hat wirklich interessante Sorten im Angebot. Eine Sorte haben wir ja bereits, nämlich die Augusta Luise, eine Edelrose mit nostalgischen Blüten. Diese hatte Frau Kruse von der Firma Eggert vorgeschlagen, und obwohl ich eigentlich kein Fan von Edelrosen bin, war ich sofort einverstanden gewesen, weil ich diese Rose einmal im Baumarkt gesehen und mich spontan verliebt hatte. Der Duft ist so herrlich klassisch edelrosig, wie die geliebten Rosen im Garten meiner Oma (meine Oma hatte ein Faible für Edelrosen und Dahlien). Wenn einem ein Duft aus der Kindheit in die Nase steigt, löst das oft fast schon romantische Gefühle in einem aus, und so war klar, dass Augusta Luise auch einen Platz im Garten bekommt.

Was die konkrete Rosen-Planung angeht, bin ich leider immer noch nicht wesentlich weiter, und eigentlich wollte ich mich in meiner Urlaubswoche darum kümmern, was aber irgendwie nicht geklappt hat. Morgen (Freitag) ist schon wieder der letzte Urlaubstag, aber ich bin zuversichtlich, dass wir nichtsdestotrotz im Sommer viele Rosen mehr als jetzt im Garten haben werden.