Meine Geschichte

Mein Name ist Tatjana, ich bin in zweiter Ehe glücklich verheiratet, habe eine erwachsene Tochter und bin Sternzeichen Löwe. Ich lebe mit meinem Mann und unseren Britisch Kurhaar Geschwistern Plumbum und Dorle in Itzehoe, Schleswig-Holstein. Zu unserem Haushalt gehören außerdem einige süße, dicke Schleierschwanzgoldfische und zwei weitere Aquarien mit tropischen Fischen. 

Kaum etwas interessiert mich so brennend wie Tierverhalten. Schon als Kind war es mein innigster Wunsch, alles über Tiere in Erfahrung zu bringen, und man sah mich selten ohne mein Tierlexikon. Später füllten sich meine Bücherregale mit diversen Haustierratgebern und mit Fachbüchern von berühmten Tierverhaltensexperten wie Konrad Lorenz, Desmond Morris, Horst Stern und Immanuel Birmelin. 

Was ich beruflich machen wollte, war mir sehr lange nicht klar, und so landete ich nach mehreren Umwegen schließlich als Rechtsanwaltsfachangestellte in einem Bürojob als Rechtsanwaltssekretärin. Als ich ungefähr 30 Jahre alt war, fiel mir auf einmal auf, dass ich beruflich überhaupt nicht da gelandet war, wo ich sein sollte. Ich hatte doch immer etwas mit Tieren machen wollen! Als Kind hatte ich doch Verhaltensforscherin werden wollen. Oder Tierärztin. Wie hatte ich das vergessen können! Dummerweise war es nun zu spät, um noch ein Studium anzufangen. Ich hatte eine kleine Tochter, einen gestressten Ehemann und die Verpflichtung, Geld zu verdienen.

Als ich gerade in diesen Überlegungen steckte, kam im Fernsehen ein Interview mit Ursula Birr, die damals Chefredakteurin bei "Ein Herz für Tiere" war. Ich dachte bei mir: "Sowas will ich auch machen!" Ich nahm meinen Mut zusammen und schrieb einen Brief an Frau Birr. Antwort bekam ich von einer Redakteurin der Zeitschrift, die mir vorschlug, doch einfach mal einen Artikel einzureichen, wenn ich der Meinung sei, eine gute Schreibe zu haben.

Zu der Zeit war ich gerade mitten drin im Hundethema, weil ich festgestellt hatte, dass meine Traumrasse Mops massive gesundheitliche Probleme hat und ich nun herausfinden musste, welche Rasse ich statt dessen toll finden könnte (lange Geschichte, die ich demnächst ein einem Buch erzählen werde). Also schrieb ich einen Artikel über molossoide Hunderassen und reichte ihn ein. Genommen wurde er nicht - nicht weil er schlecht war, sondern weil er nicht ins Konzept passte, aber ich bekam meinen ersten Auftrag für ein Rasseportrait mit Interviews. Über Englische Bulldoggen. Ich flippte aus vor Freude!

Daraus entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit, die mir ein kleines monatliches Einkommen einbrachte, aber 2005 musste ich Vollzeit ins Angestelltenverhältnis zurück und landete wieder im Anwaltsbüro.

Im Jahr 2007 dann las ich in einem Haustiermagazin einen Artikel über Tierpsychologen und sah das als Geschenk des Himmels. Eine Nebentätigkeit als Tierpsychologin würde mir die Möglichkeit geben, Katzen wieder nahe zu sein. Mein damaliger Mann hatte nämlich eine Katzenallergie und Asthma entwickelt, so dass wir keine Katzen mehr haben konnten. Ein Jahr später schloss ich mein Fernstudium Tierpsychologie, Fachrichtung Katze, bei der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) erfolgreich ab. Zur gleichen Zeit trennten mein Mann und ich uns, und ich konnte endlich wieder Katzen haben. Trotzdem fing ich als Katzenpsychologin an, zunächst neben meinem Bürojob und später dann neben meiner Vollzeittätigkeit als mobile Tiersitterin in Hamburg.

2013 erschien mein erstes Buch "Cat Wanted!" und 2018 mein erstes richtiges Buch (danke an dieser Stelle an Tom Oberbichler, der mir beibrachte, wie man ein vernünftiges Sachbuch schreibt), das auf "Cat Wanted!" basiert und "Traumkatze gesucht" heißt. 2019 folgte "Endlich wieder durchschlafen", und in Kürze wird ein weitere Katzenratgeber erscheinen: "Die ängstliche Katze"

Meine Freizeit verbringe ich - das muss ich zugeben - am liebsten auf dem Sofa, vorzugsweise kuschelnd mit Mann und Katze(n). Ich gebe außerdem zu, dass ich ein Serienjunkie bin. Seit meiner Kindheit liebe ich die Serie "Der Doktor und das liebe Vieh". Ich mag amerikanische Krankenhausserien, Sex and the City und Fantasy-Serien. Ich liebe Spielfilme, in denen es um Pferde geht, und Romantik-Komödien mit Heul-Potential.
Seitdem ich im Happy Painting Club von Clarissa Hagenmeyer war, male ich außerdem wieder - natürlich Tiermotive, und im Augenblick entstehen die Illustrationen für mein erstes Hundebuch.

Meine Lebensweise könnte gesünder sein; ich esse zu viel Dosenravioli, Marzipan und Schokolade und zu wenig Obst. Neben Tieren und Schreiben sind Autos meine Leidenschaft. Ich liebe amerikanische Autos der 40er und 50er Jahre und sammle Modellautos. Ich spreche mit meinem eigenen Auto, einem kleinen Suzuki Jimny, der Buddy heißt, und wünschte, ich hätte öfter Zeit, mit ihm ins Gelände zu fahren. Ich träume davon, einmal als Fahrer an einer Offroad-Rallye teilzunehmen und eines Tages einen uralten amerikanischen Pick Up Truck zu besitzen. Einstweilen sammle ich sie im Maßstab 1 : 18. 
Und ich liebe Tattoos. Wenn ich könnte, wäre ich mehrmals im Jahr beim Tätowierer. Faltig wird meine Haut sowieso -  warum dann nicht auch bunt?
Wann immer ich mich aufraffen kann, genieße ich außerdem einen Spaziergang im Wald oder am Meer.